k-IMG_6022

Gestatten Sie:

Das andere Viertel.

Hinter diesem Pseudonym stecken Edgar Weimann und Jörg Ratai.
Wir wohnen in Magdeburg und kommen von hier. Machen gemeinsam Musik. Leben nicht beide davon, aber sehr viel dafür.
Jörg ist, wie ich (Edgar) finde, ein begnadeter Gitarrist und machte mich ziemlich stolz, als er vor einiger Zeit begann, zu meinen Liedern zu improvisieren und sie dann arrangierte. Aus unseren Dienstagabendtreffen entstand so ein ganzes Repertoire von Liedern. Zusammen mit Sprechtexten & Gedichten von mir und Instrumentalstücken von Jörg erwuchs unser Programm „Lieder und Fragen zu Leben und Glück.“ Manchmal treten wir aber auch solo oder zusammen mit dem Schriftsteller Ludwig Schumann auf, dann als: „Frühling in Magdeburg“ mit den Programmen „Ein Paternoster für die Liebe“ und „Den ganzen Tag Frosch“.
Jörg Ratai,
Jahrgang 1963, lebt in Magdeburg, ist Lehrer und Dozent am Städtischen Konservatorium. Studierte an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden Gitarre. Spielt in unterschiedlichen Formationen, Projekten und Stilrichtungen von Musical über Country, Rock bis zu Blues und Jazz.
Ist befreundet mit mir,
Edgar Weimann.
Ich kam 1965, ebenfalls in Magdeburg zur Welt, bin kein hauptberuflicher Musiker, mache aber seit vielen Jahren nebenher und äußerst gern Musik. Spielte Ende der 80er Jahre in der Magdeburger Gruppe „Stadtgeflüster“ (Chanson und Kinderprogramme), machte dann 15 Jahre Pause und schreibe und singe seither wieder Lieder.

Zusammen
spielen wir in unserem Programm Gitarren, auch 12- saitige, Bariton- und Bassgitarre, meistens zum Gesang von mir. Im Winter 2014/2015 spielten wir unsere erste CD ein, die wir im Waldhausstudio in Tangerhütte mit Unterstützung befreundeter Musiker, insbesondere Mohi Buschendorf (Kontrabass, Violoncello, Bassgitarre) und Gören Eggert (Schlagzeug, Percussion), aber auch einigen anderen Weggefährten, aufnahmen.

Das andere Viertel

Name, Inhalt und Programm – Die andere Hälfte der Hälfte.

Was schon ist vollständig?: Eher das Desaster als die Einsicht. Eher die Enttäuschung als die Hoffnung. Doch auch eher die Unvollkommenheit als die Perfektion. Gott sei Dank aber auch die Unbekümmertheit mehr noch als die Strategie und die Ehrlichkeit mehr als die Berechnung.

Das andere Viertel: Aus der anderen Hälfte der Gedanken. Nur Bruchteile, Stückchen. Aus dem anderen Viertel, egal welcher Hemisphäre. Dem anderen Viertel der Stadt, des Gehirns, des Lebens, der Sehnsüchte.

Das andere Viertel: Auf der Suche. Nur ein Abschnitt, eine Betonung, eine Sequenz.

Wir finden, wir ergänzen uns zur Hälfte. „Wie bitte?“, werden Sie vielleicht sagen. „Wenn wir das man schaffen“, hoffen wir, „uns zur Hälfte zu ergänzen.“ Zur Hälfte von dem, was wir uns vorgenommen haben, erhoffen, erträumen, erdachten, erwarten. (Ob das aber eine Gänze ist, werden wir noch herauszufinden versuchen.) Die anderen beiden Viertel sind unsere guten Erfahrungen, Freuden, Erlebnisse, vielleicht auch ein paar Kränkungen, Phobien und Vorurteile. In jedem Fall wollen wir Philanthropen sein.